Unterwegs in Europa und auf Arbeit … Ina findet ihren Weg von St.Petersburg nach Berlin. Igor macht sich nach Stockholm auf und landet in London. Martin hat es von Braunschweig nach Berlin geschafft. Jaja Volkswagen. Er findet Ina. Dagegen spricht sein schlichtes Gemüt. Deswegen der aus Wien stammende Gregor übernimmt. Noch so ein Psychopath und Ina wandert wieder aus. Da steht Rainer im Weg rum und sie versuchen ihr Glück. Doch auch Rainer hat sich geirrt. Seine Reise führte ihn vom Wedding nach Neukölln. Immerhin. Zuviele dunkle Flecken auf dem Gedächtnis. Fehlt noch Brunner. Der ist eine Art Supervisor und selbsternannte Elite. Problem für ihn: Seine Wissenschaft. Er hat irgendjemandem damit geschadet eines Tages. Es wird Rache an ihm verübt, offenbar. Denn plötzlich wird er mit Pornografie in Verbindung gebracht. Muss fliehen. Mit Gregor und Dylan … und erzählt Geschichten. Mehr wird nicht verraten.

Am Anfang:

Der letzte Rest einer Elite verspürt ein Stechen im Kopf, will, dass das, was er hört, nur Gegenstand eines Traums ist, es findet aber vor seinem Fenster statt. Eine Menschenansammlung, die sich unterscheidet vom sonst üblichen Geschehen am Winterfeldmarkt, durchmischt von einzelnen Rufen. Flynn hört seinen Namen. Kein Samstag wie sonst heißt das. Kein langsames in den Tag Gleiten, kein selbstverständliches in den Morgenmantel Tauchen – um sich einen Kaffee aufzusetzen, obwohl ihm nach Cola ist, nach dem Zuviel an Sekt und Wein. Thema: Wir sind die Elite wer sonst. Flynn Brunner hört seinen Namen. Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Im Wohnzimmer die Reste des Abends, vier Sektgläser, vier Weingläser, eine Kristallschale für Nüsse und Bretzel – Krümelreste. Unter dem Wohnzimmertisch zwei Flaschen Sekt, vier Flaschen Wein – leergesoffen. Durch das Fenster die Lichtstrahlen der Morgensonne, Einfallswinkel 10.00 Uhr, die Zeit, da er an Samstagen wie diesen auf die Straße geht, sein Ritual beginnen: Diagonal die Straßenseite wechseln, einen doppelten Espresso, einen Croissant, die Samstagsausgaben der Süddeutschen, der FAZ, der NZZ holen, sich in die Wohnung begeben, einen weiteren Kaffee aufsetzen und bis in den Nachmittag hinein die Zeitungen durcharbeiten.

500 Seiten später ….

Was redest du, würde Ina sagen – aber Rainer hört nicht zu. Ina kommt nach Hause und vor ihm sitzt eine deutsche Mitlifecrisis in Form von Wohlstandsleiden und der größten Depression nach Einsturz der Finanzmärkte … er will sich zurückziehen, hat er gesagt.

Auch Ina will sich zurückziehen.

Sie würden sich auf einer Wiese wiedersehen in nicht wenigen Wochen. Telefoniert hatten sie. Sie wollten sich wiedersehen, auf der Wiese am Monbijoupark, sobald der Frühling zurück kam. Und würden sich wundern, dass die Einschusslöcher am Pergamon nicht mehr zu sehen waren. Verdeckt von Bauplanen.